Klimaschutzprojekte: Kooperation mit myclimate
Nur wer seinen Umgang mit Umwelt und Natur kritisch auf den Prüfstand stellt, ist für die Zukunft gut gerüstet. Diese Aspekte sind wichtiger Bestandteil der Condor Unternehmenskultur.
Nur wer seinen Umgang mit Umwelt und Natur kritisch auf den Prüfstand stellt, ist für die Zukunft gut gerüstet. Diese Aspekte sind wichtiger Bestandteil der Condor Unternehmenskultur.
Mit dem Klimabeitrag unterstützen Sie mit uns die nachfolgenden drei Projekte unseres Partners myclimate sowie den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF). Sie haben die Möglichkeit, ein auf Ihren Bedarf und Ihren persönlichen Einsatz zugeschnittenes Paket auszuwählen. Insgesamt stehen acht Klimapakete zur Auswahl. Dabei kann Ihr Klimabeitrag Ihren eigenen Verbrauch an entstehenden CO2-Emissionen sogar übersteigen.
Mit den Choice Fares unterstützen Sie mit uns die nachfolgenden zwei Projekte unseres Partners myclimate sowie den Einsatz von Sustainable Aviation Fuel (SAF).


Strom für 50.000 dominikanische Haushalte: Im Zuge dieses Projekts wurde in der Provinz Monte Plata ein 60 Megawatt Solarkraftwerk installiert, welches erneuerbaren, lokal produzierten Strom liefert. Eine solche Solarstromanlage ersetzt den hauptsächlich durch Erdöl erzeugten Strom durch Sonnenenergie und schafft lokale Arbeitsplätze. Dank der optimalen Sonneneinstrahlung werden jährlich 100 Giga-Watt-Stunden Strom für die lokale Bevölkerung erzeugt.
Sobald die zweite Phase des Projekts umgesetzt ist, werden jährlich knapp 70.000 Tonnen CO2 eingespart. Darüber wurde ein Besucherzentrum auf dem Gelände des Solarkraftwerks eingerichtet, um die Möglichkeiten der erneuerbaren Energien zu demonstrieren und Klimabildung zu fördern.


Das Waldgebiet im Norden Tansanias ist nicht nur Heimat der Hadza-Jäger und der Datooga-Hirten, sondern auch Lebensraum bedrohter Tierarten, wie Elefanten, Giraffen und Löwen. Die Gemeinschaften leben seit Generationen im Einklang mit der Natur, doch ihr Lebensraum ist durch Abholzung bedroht. Hauptursachen sind landwirtschaftliche Flächennutzung und Viehzucht, die zur Rodung des Waldes führen.
Durch die Sicherung der Landrechte der indigenen Bevölkerung und die Umsetzung kommunaler Landnutzungspläne, schützt das Projekt die Wälder, erhält die Artenvielfalt und verhindert durch verringerte Abholzung, dass Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt werden.
In Europa sind nur noch auf weniger als 10 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche traditionelle Agroforstsysteme zu finden. So wird die Art der Landnutzung bezeichnet, die Bäume, Landwirtschaft, Wiesen und Weiden miteinander verbindet. Das bietet zahlreiche Vorteile für die Natur: Die Obst-, Wildobst- und Laubbaumarten binden das CO2 aus der Atmosphäre, das Grundwasser wird geschützt ebenso wie der Boden vor Erosion und die Gebiete sind wertvoller Lebensraum für verschiedenste Tierarten.
Bis ein solches Agroforstsystem erfolgreich angelegt ist, entstehen jedoch hohe Investitionskosten und Zusatzaufwände bei der Pflege, die sich erst mittel- bis langfristig für den landwirtschaftlichen Betrieb als vorteilhaft erweisen. Deshalb gibt es in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in Liechtenstein nur einige wenige hundert Betriebe, die moderne Agroforstsysteme angelegt haben. Das soll sich mithilfe dieses Projekts ändern.


Im Rahmen dieses Projekts wurde eine kommunale Spar- und Darlehensgemeinschaft für die ländlichen Gemeinden des Siaya Gebiets im Westen Kenias geschaffen. Diese Spargemeinschaften sind wichtig, weil die Menschen auf dem Land bei einer normalen Bank keinen Kredit bekommen würden, da ihnen ein festes Einkommen als Sicherheit fehlt. Von der Spar- und Darlehensgemeinschaft profitieren vor allem die Frauen, denn die sicheren Finanzierungsmöglichkeiten ermöglichen ihnen Unabhängigkeit. Durchschnittlich treffen sich 15 Frauen zwei bis vier Mal pro Monat. Sie schließen sich zu "Finanzinstitutionen" zusammen, die gemeinsam Entscheidungen treffen und sich gegenseitig stärken. So können sich viele von ihnen eine medizinische Gesundheitsversorgung, Schulgebühren, qualitativ hochwertiges Saatgut oder einen effizienten Kocher leisten.
Traditionellerweise wird in den ländlichen Gemeinden auf offenen Feuerstellen gekocht, was Unmengen an Feuerholz verbraucht. Die vor Ort hergestellten Kocher führen zu einer reduzierten Nachfrage nach Feuerholz, wodurch lokale Wälder geschützt werden, was wiederum zu verminderten CO2-Emissionen führt. So sparen die Haushalte Geld und Zeit für die Beschaffung von Feuerholz und die effizienteren Verbrennungsprozess verbessern die Luftqualität im Innern der Häuser deutlich.


In den Hügeln von Nyamira County, wo die Mehrheit der Bäuerinnen und Bauern Tee anbaut, nutzen über 90 % der ländlichen Haushalte Brennholz als einzige Energiequelle, während 70 % der städtischen Bevölkerung Holzkohle verwenden. Dies trägt zur Abholzung und Wasserknappheit bei und gefährdet die landwirtschaftliche Produktion.
Hier setzt unser Klimaschutzprojekt an: Durch energieeffiziente Kochöfen aus lokaler Produktion werden CO₂-Emissionen reduziert, Wälder geschützt und neue Einkommensmöglichkeiten – besonders für Frauen und Jugendliche – geschaffen.

