Manche Städte beeindrucken mit einzelnen Sehenswürdigkeiten. Budapest begeistert dagegen als Gesamtpaket. Prächtige Architektur, die Donau, Aussichtspunkte, lebendige Bars und eine entspannte Atmosphäre sorgen dafür, dass hinter fast jeder Ecke etwas Neues wartet.
Unsere Reise ist Teil der Social-Media-Reihe „Pitch Your Perfect Getaway“. Mit ihrer Idee konnten Valeria und Erlande den gemeinsamen Kurztrip gewinnen. Seit rund 15 Jahren sind die beiden befreundet. Kennengelernt haben sie sich bei der Arbeit, inzwischen verbringen sie nicht nur ihren Berufsalltag gemeinsam, sondern reisen auch regelmäßig zusammen. Budapest stand dabei schon lange auf ihrer Wunschliste. Beide lieben Wien und hatten oft gehört, dass die ungarische Hauptstadt einen ähnlichen architektonischen Charme versprüht. Nun ist endlich die Gelegenheit gekommen, sich selbst davon zu überzeugen.
Wir begleiten Valeria und Erlande durch ihr Wochenende in Budapest – von der ersten Abendstimmung an der Donau über einen Besuch im berühmten Szimpla Kert bis hin zum Ausblick vom Gellértberg.

Ca. 14:30 Uhr: Start Richtung Budapest
Am Donnerstagnachmittag beginnt der Kurztrip am Flughafen Frankfurt. Nach rund anderthalb Stunden Flug landet die Gruppe bereits in Budapest.
Für den Weg in die Innenstadt entscheiden sich Valeria und Erlande gemeinsam mit dem Team für ein Uber. Zu viert ist die Fahrt preislich attraktiv und bringt sie ohne Umsteigen direkt bis zum Hotel. Gerade nach der Anreise fühlt sich das wie ein entspannter Start ins Wochenende an. Nach dem Check-in bleibt keine Zeit, lange auf dem Zimmer zu bleiben. Budapest wartet direkt vor der Tür.
Ca. 17:00 Uhr: Erst einmal ankommen
Das Hotel liegt in der Nähe der Corvin Plaza. Rund um das Einkaufszentrum befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés. Bevor das eigentliche Erkunden beginnt, gönnen sich Valeria und Erlande erst einmal etwas zu trinken und stimmen sich auf den Abend ein.
Schon auf den ersten Metern fällt ihnen auf, wie abwechslungsreich Budapest wirkt. Historische Fassaden wechseln sich mit modernen Gebäuden ab, dazwischen liegen immer wieder kleine Parks und grüne Plätze. Die Stadt fühlt sich gleichzeitig lebendig und erstaunlich entspannt an.
Ca. 18:30 Uhr: Die Donau zeigt Budapest von ihrer schönsten Seite
Anschließend geht es zu Fuß Richtung Donau.
Der Fluss prägt Budapest wie kaum ein anderer Ort. Während Valeria und Erlande am Ufer entlanglaufen, eröffnet sich immer wieder der Blick auf die Kettenbrücke, die Fischerbastei und den Gellértberg auf der gegenüberliegenden Seite.
Je näher der Abend rückt, desto besonderer wird die Stimmung. Die Sonne verschwindet langsam hinter den historischen Gebäuden und taucht die Stadt in warmes Licht. Die beiden setzen sich mit einem Getränk in eine Bar direkt am Wasser und beobachten, wie nach und nach die ersten Lichter Budapests angehen.
Es ist einer dieser Momente, die sich kaum planen lassen – und genau deshalb lange in Erinnerung bleiben.

Ca. 20:00 Uhr: Wenn Budapest langsam zum Leben erwacht
Während es dunkler wird, verändert sich auch die Atmosphäre.
Entlang der Donau füllen sich die Bars, aus vielen Lokalen klingt Musik und auf den Promenaden treffen sich Einheimische und Besucher. Budapest wirkt jung, international und voller Energie.
Valeria und Erlande hatten sich auf einen schönen Abend gefreut. Dass die Stadt nach Sonnenuntergang noch einmal eine ganz andere Seite zeigt, überrascht sie dennoch.
Ca. 20:30 Uhr: Ungarische Küche gehört einfach dazu
Nach dem Spaziergang wird es Zeit für das Abendessen.
Die Wahl fällt auf ein typisch ungarisches Restaurant. Natürlich darf Gulasch nicht fehlen. Außerdem probieren die beiden Paprikás Csirke – ein traditionelles Hühnchengericht mit cremiger Paprikasoße und kleinen Nockerln.
Statt möglichst viele Gerichte abzuhaken, nehmen sie sich Zeit für das Essen und sprechen noch einmal über die Eindrücke des ersten Abends.
Ca. 22:00 Uhr: Ein Abend im berühmten Szimpla Kert
Gut gestärkt geht es anschließend weiter zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Budapester Nachtlebens: dem Szimpla Kert.
Von außen wirkt das Gebäude zunächst eher unscheinbar. Umso größer ist die Überraschung beim Betreten.
Verwinkelte Gänge führen in unterschiedlich gestaltete Räume. Hinter jeder Tür wartet eine neue Bar, ein Innenhof oder eine kleine Sitzecke. Alte Möbel, bunte Dekorationen und Kunstobjekte verleihen jedem Bereich seinen eigenen Charakter.
Valeria und Erlande entdecken immer wieder neue Ecken und bleiben zwischendurch einfach stehen, um die besondere Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Für beide gehört der Abend im Szimpla Kert später zu den außergewöhnlichsten Erinnerungen des gesamten Wochenendes.

Ca. 09:00 Uhr: Ein süßer Start in den neuen Tag
Am nächsten Morgen beginnt der Tag typisch ungarisch.
Zum Frühstück gibt es Kürtőskalács, den bekannten Baumstriezel. Natürlich wird nicht nur die klassische Variante mit Zucker und Zimt probiert. Auch eine moderne Version mit Pistaziencreme und Eis landet auf dem Tisch.
Nicht unbedingt das leichteste Frühstück – aber definitiv eines, das in Erinnerung bleibt.
Ca. 10:30 Uhr: Hoch hinaus auf den Gellértberg
Danach wechseln Valeria und Erlande auf die Budaer Seite der Stadt.
Von dort führt ein rund zwanzigminütiger Fußweg hinauf auf den Gellértberg. Der Aufstieg kostet zwar etwas Kraft, doch schon unterwegs eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau.
Oben angekommen liegt Budapest fast vollständig vor ihnen. Sie blicken auf die zahlreichen Brücken, das Parlament, die Dächer der Stadt und den Fluss, der sich durch Budapest zieht.
Direkt daneben erhebt sich die Freiheitsstatue, die bereits von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar ist.
Obwohl viele Besucher hier oben unterwegs sind, wirkt die Atmosphäre überraschend ruhig. Valeria und Erlande nehmen sich bewusst Zeit, den Ausblick zu genießen, bevor sie weiterziehen.

Ca. 12:30 Uhr: Kleine Entdeckungen machen Budapest besonders
Nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten bleiben den beiden in Erinnerung.
Während ihres Spaziergangs entdecken sie zufällig eine der kleinen Mini-Statuen des ungarischen Künstlers Mihály Kolodko. Über ganz Budapest verteilt verstecken sich diese kleinen Kunstwerke an unerwarteten Orten.
Gerade dieses zufällige Entdecken gefällt ihnen besonders.
Immer wieder lohnt es sich, den Blick nicht nur auf die bekannten Wahrzeichen zu richten, sondern auch auf die kleinen Details am Wegesrand.
Was Valeria und Erlande an Budapest überrascht hat
Vor ihrer Reise dachten die beiden, Budapest würde vor allem durch einzelne Sehenswürdigkeiten beeindrucken.
Vor Ort stellen sie jedoch schnell fest, dass gerade die Atmosphäre den Unterschied macht.
Der Wechsel zwischen historischen Bauwerken, entspannten Uferpromenaden, lebendigem Nachtleben, Aussichtspunkten und kleinen Parks sorgt dafür, dass sich die Stadt ständig verändert. Gleichzeitig liegen viele Highlights näher beieinander, als sie erwartet hatten.
Ihre schönste Erinnerung entsteht deshalb nicht an einem einzelnen Ort, sondern während des Sonnenuntergangs an der Donau, als Budapest langsam vom Tag in die Nacht übergeht.

Was Valeria und Erlande aus ihrem Wochenende mitnehmen
Plant einen Abend an der Donau ein.
Erst wenn langsam die Lichter angehen, entfaltet Budapest seinen besonderen Charme.
Besucht mindestens eine Ruinenbar.
Das Szimpla Kert ist weit mehr als nur eine Bar – allein das Erkunden der verschiedenen Räume gehört schon zum Erlebnis.
Nehmt euch Zeit für den Gellértberg.
Der Aufstieg lohnt sich. Der Blick über Budapest gehört zu den schönsten der Stadt.
Lasst Platz für spontane Entdeckungen.
Nicht jede Sehenswürdigkeit muss geplant sein. Gerade die kleinen Kolodko-Statuen oder ruhigen Plätze machen Budapest besonders.
Probiert die ungarische Küche.
Neben Gulasch lohnt es sich auch, Klassiker wie Paprikás Csirke oder einen frisch gebackenen Baumstriezel zu probieren.
Fazit: Budapest begeistert nicht nur mit Sehenswürdigkeiten
Natürlich bleiben der Gellértberg, die Donau oder das Szimpla Kert in Erinnerung.
Für Valeria und Erlande sind es am Ende jedoch vor allem die Momente dazwischen: das erste Getränk nach der Ankunft, der Sonnenuntergang am Wasser, die besondere Stimmung entlang der Donau und die vielen kleinen Entdeckungen, die ungeplant passieren.
Genau diese Mischung aus beeindruckender Architektur, entspannten Momenten und lebendigem Stadtleben macht Budapest für die beiden zu einem Kurztrip, an den sie noch lange zurückdenken werden.
Schlagwörter: Städtereisen & Sightseeing