Vor 49 Jahren verbrachten Silvia und Uwe ihren ersten gemeinsamen Urlaub in Venedig. Das Reisebudget war damals klein – und für eine Gondelfahrt reichte es nicht. Fast fünf Jahrzehnte später kehren die beiden in die Lagunenstadt zurück. Dieses Mal soll der Wunsch von damals endlich wahr werden.
Ihre Reise ist Teil unserer Social-Media-Reihe „Pitch Your Perfect Getaway“. Mit ihrer Geschichte konnten Silvia und Uwe die Reise für sich gewinnen. Das Condor Social Media Team hat die beiden auf ihrem Kurztrip begleitet.
Wir nehmen euch in diesem Beitrag mit durch ihren Tag in Venedig: zurück an Orte von damals, durch überraschend ruhige Seitengassen und über den Canal Grande – bis zu dem Moment, auf den Silvia und Uwe 49 Jahre gewartet haben.
Ca. 6:00 Uhr: Der Kurztrip startet in Frankfurt
Für Silvia und Uwe beginnt der Tag früh am Flughafen Frankfurt. Von hier geht es mit Condor direkt zum Flughafen Venedig Marco Polo (VCE).
Nach der Landung möchten die beiden möglichst unkompliziert in Richtung Altstadt weiter. Sie entscheiden sich für den ATVO Expressbus, der ohne Zwischenstopp vom Flughafen zum Piazzale Roma fährt. Nach etwa 20 bis 25 Minuten ist das Ziel erreicht.
Das Hotel liegt nur wenige Gehminuten entfernt. Also erst einmal das Gepäck abstellen – anschließend kann die Erkundungstour durch Venedig beginnen.

Ca. 11:00 Uhr: Einfach loslaufen
Die ersten Meter führen Silvia und Uwe zu Fuß durch die Stadt. Schon nach kurzer Zeit zeigt sich, dass ihr Venedig-Trip nicht nur von den bekannten Sehenswürdigkeiten leben wird.
Hinter jeder Brücke warten neue Gassen, kleine Boutiquen wechseln sich mit Cafés und Restaurants ab. Vor allem fällt den beiden auf, wie schnell sich die Atmosphäre verändert, sobald sie die Hauptwege verlassen: In den schmaleren Seitengassen wird es überraschend ruhig.
Bevor es weitergeht, decken sich Silvia und Uwe noch mit Getränken ein. Praktisch an einem heißen Tag: In Venedig gibt es öffentliche Trinkwasserbrunnen, an denen sich Flaschen unterwegs wieder auffüllen lassen.
Ca. 12:00 Uhr: Mit dem Vaporetto über den Canal Grande
Als Nächstes wechseln Silvia und Uwe vom Land aufs Wasser. Sie kaufen sich ein 24-Stunden-Ticket für das Vaporetto und fahren über den Canal Grande in Richtung Markusplatz. Für ihren Kurztrip ist das praktisch, weil sie so verschiedene Stationen des Tages über den Wasserweg miteinander verbinden können.
Die Fahrt ist dabei mehr als nur der Weg von A nach B: Vom Wasser aus entdecken die beiden historische Palazzi, kleine Gärten und begrünte Innenhöfe. Gerade das viele Grün zwischen den dicht bebauten Häusern überrascht sie.
Schließlich nähert sich das Vaporetto dem Ort, der für Silvia und Uwe eine besondere Bedeutung hat.
Ca. 12:30 Uhr: 49 Jahre später wieder am Markusplatz
Am Markusplatz wird aus einem klassischen Sightseeing-Stopp ein sehr persönlicher Moment. Silvia und Uwe haben Fotos aus ihrem ersten gemeinsamen Venedig-Urlaub dabei und stellen die alten Aufnahmen 49 Jahre später an denselben Orten nach.
Beim Blick auf die Bilder erzählen sie von ihrer ersten gemeinsamen Reise – und von dem Wunsch, der damals offenblieb: Eine Gondelfahrt passte nicht in ihr Reisebudget. Dieses Mal soll dieser Wunsch am Abend endlich in Erfüllung gehen.
Zunächst ziehen Silvia und Uwe weiter durch die Gassen rund um den Markusplatz. Kleine Brücken, Innenhöfe und Geschäfte sorgen dafür, dass hinter der nächsten Ecke fast immer etwas Neues wartet. Statt jeden Stopp vorab festzulegen, lassen sie sich zwischendurch einfach treiben.


Ca. 14:00 Uhr: Der Plan? Erst einmal Pause
Inzwischen macht sich die sommerliche Hitze bemerkbar. Statt möglichst viele Programmpunkte in den Tag zu packen, entscheiden sich Silvia und Uwe für eine längere Pause. Sie gehen zurück ins Hotel, ruhen sich aus und sammeln neue Energie.
Ein Kurztrip muss schließlich nicht bedeuten, jede Stunde mit Sightseeing zu füllen. Erst am frühen Abend geht es für die beiden wieder los.
Ca. 18:00 Uhr: Venedig fühlt sich plötzlich anders an
Als Silvia und Uwe wieder aufbrechen, hat sich die Stimmung in der Stadt verändert. Die Temperaturen sind angenehmer und viele Tagesgäste haben Venedig bereits verlassen. In den Gassen erleben die beiden die Stadt nun ruhiger als noch am Mittag.
Sie suchen sich ein kleines Bistro direkt am Wasser. Auf den Tisch kommen Pasta, Pizza und verschiedene Trüffelgerichte. Danach steht der wichtigste Moment ihres Kurztrips bevor.

Ca. 20:00 Uhr: Die Gondelfahrt, auf die sie 49 Jahre gewartet haben
Nach dem Abendessen ist es endlich so weit: Fast fünf Jahrzehnte nach ihrer ersten gemeinsamen Reise nach Venedig steigen Silvia und Uwe zusammen in eine Gondel.
Während auf den großen Wegen und Plätzen noch einiges los ist, gleitet die Gondel langsam durch schmale Seitenkanäle. Das Wasser plätschert gegen die Hausfassaden, der Gondoliere steuert beinahe lautlos durch die engen Wasserstraßen und erzählt zwischendurch von einzelnen historischen Gebäuden.
Die Fahrt eröffnet Silvia und Uwe noch einmal eine andere Seite Venedigs. In Erinnerung bleibt ihnen dabei weniger die Gondel selbst als die Ruhe auf den kleinen Kanälen und die neue Perspektive auf die Stadt. Vor allem aber ist es der Moment, auf den sie seit ihrem ersten gemeinsamen Urlaub gewartet haben: 49 Jahre später ist der Wunsch von damals endlich erfüllt.

Ca. 21:00 Uhr: Noch nicht zurück ins Hotel
Nach der Gondelfahrt könnte der Tag eigentlich zu Ende sein. Silvia und Uwe laufen trotzdem noch einmal los – diesmal ohne festes Ziel.
Auf kleinen Plätzen spielen Straßenmusiker, aus den Restaurants klingt Musik und in den Boutiquen wird noch durch die Schaufenster gestöbert. Zwischendurch gibt es einen Aperol und ein Eis.
Am Abend erleben Silvia und Uwe Venedig noch einmal deutlich entspannter als während der Mittagsstunden – und bestätigen damit einen Eindruck, der schon am Vormittag entstanden ist.
Was Silvia und Uwe an Venedig am meisten überrascht hat
Vor ihrer Reise hatten die beiden erwartet, dass sich Venedig vor allem rund um die bekannten Sehenswürdigkeiten abspielt. Vor Ort entdecken sie jedoch gerade abseits der Hauptwege kleine Geschäfte, versteckte Innenhöfe, Brücken, Restaurants und ruhige Gassen. Für Silvia und Uwe liegt ein großer Teil des Charmes in diesen ungeplanten Momenten zwischen den bekannten Stationen.
Ihre wichtigste Erkenntnis aus dem Trip ist deshalb einfach: den Stadtplan zwischendurch wegstecken. Nicht jeder Weg braucht ein bestimmtes Ziel – manchmal entstehen die schönsten Momente, wenn ihr einfach die nächste Gasse nehmt und schaut, wo ihr landet.
Wer neben der persönlichen Route von Silvia und Uwe noch weitere Orte und Ideen für die eigene Reise sucht, findet sie in unserem ausführlichen Venedig Travel Guide.
Was wir aus dem Venedig-Trip von Silvia und Uwe mitnehmen
Abseits der Hauptwege schauen:
Gerade die Seitengassen, kleinen Plätze und Innenhöfe gehörten für Silvia und Uwe zu den positiven Überraschungen des Trips.
Zeit für Pausen einplanen:
Als die Mittagshitze zu viel wurde, ging es zurück ins Hotel. So konnten die beiden am Abend ausgeruht weiterziehen.
Die Abendstunden nutzen:
Nach dem größten Trubel erlebten Silvia und Uwe die Stadt deutlich ruhiger. Auch die Gondelfahrt durch die kleinen Kanäle eröffnete ihnen eine neue Perspektive auf Venedig.
Wenn ihr einen ähnlichen Kurztrip plant, dürfen deshalb neben den schönen Momenten auch Wege, Hitze, Pausen und Erholung ihren Platz bekommen.
Fazit: Zurück in Venedig – und endlich in die Gondel
49 Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Urlaub sind Silvia und Uwe nach Venedig zurückgekehrt, haben alte Erinnerungen aufleben lassen, die Stadt neu entdeckt und sich schließlich den Wunsch erfüllt, für den damals das Geld fehlte. Manche Reisewünsche brauchen etwas länger – umso schöner, wenn sie wahr werden.
Schlagwörter: Städtereisen & Sightseeing