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New Orleans entdecken

Jazz // Louisiana // Mississippi

Condor Redaktion / Reiseziele / 13. Juni 2018

Willkommen in New Orleans – eine Stadt, die immer swingt.

Do you know what it means to miss New Orleans? Auch wenn Louis Armstrong am Ende dieses Songs zugibt, die Dame seines Herzens mehr zu vermissen als New Orleans, es gibt Nichts und Niemanden, der diese Stadt am Mississippi mehr geprägt hat als der 1971 verstorbene Jazz-Trompeter und Schauspieler. „Satchmo“, wie ihn alle nannten, hat bis heute nicht nur Einfluss auf den New-Orleans-Jazz, sondern auf den Jazz weltweit. Und den könnt ihr in den vielen Clubs und Bars live erleben – gemixt mit dem Charme der Südstaaten.

Generationen von Fans pilgern jährlich nach New Orleans, um in den Clubs Satchmos Enkeln zuzuhören und die Schönheiten der Swinging City zu entdecken. Die größte Stadt im Bundesstaat Louisiana ist nonstop in Feierlaune und versprüht unbändige Lebensfreude. Und dass, obwohl sich die Jazz-Metropole ganz neu erschaffen musste. Im August 2005 war sie von Hurrikan „Katrina“ stark verwüstet worden. Der verheerende Sturm hatte damals rund 80 Prozent des Stadtgebietes bis zu 7.60 Meter tief unter Wasser gesetzt.

New Orleans entdecken

„Katrina“ ist Geschichte und New Orleans wieder zu alter Größe auferstanden. In diesem Jahr feiert die Stadt ihren 300. Geburtstag und das, davon geht das Fremdenverkehrsamt aus, wird die Besucherzahlen wieder wie in alten Zeiten über die 10-Millionen-Marke katapultieren. Totgesagte leben bekanntlich länger und wie gut New Orleans nach „Katrina“ dasteht, zeigt auch die Zahl der ansässigen Restaurants. Gab es vor dem Hurrikan 800, sind es jetzt mehr als 1.400, die ihre Gäste unter anderem mit der typischen scharf gewürzten Cayun- und kreolischer Küche verwöhnen. Das Herz von New Orleans schlägt im French Quarter. Im ältesten und schönsten Stadtteil stehen noch die typischen, einzigartigen historischen Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit mit ihren schmiedeeisernen überdachten Balkonen voller Grünpflanzen.


Viele von ihnen beherbergen kleine Shops und Restaurants und nirgends verspürt man den unvergleichlichen Charme der Südstaaten besser als im „Quarter“, wie die Einheimischen es liebevoll nennen. Die Jazz-Szene lebt rund um die Bourbon Street, wo sich Jazzclub an Jazzclub reiht. Absoluter Hotspot und Klassiker ist die Preservation Hall! Hier wird seit 50 Jahren authentischer New-Orleans-Jazz gespielt – unplugged! Der Eintritt kostet 20 Dollar. Ebenfalls zu empfehlen sind das Maison Bourbon und Fritzel’s European Jazz Pub. Aber egal welche Location ihr besucht, in New Orleans ist jede die richtige. Dass New Orleans auch die unamerikanischste aller amerikanischen Städte ist, zeigt sich auch daran: Die Jazztown hat keine Sperrstunde und Alkohol dürft ihr sogar draußen vor den Bars unter freiem Himmel trinken. Solange er sich in einem Becher befindet.


Hier pulsiert der Süden Amerikas

Der Jackson Square ist Mittelpunkt des French Quarters und hier pulsiert das pralle Leben. Wahrsager lesen die Zukunft aus der Hand, Zauberer lassen Hasen verschwinden, Einheimische verkaufen Kunsthandwerk und alles wird umrahmt von, wie sollte es auch anders sein, Musik! Ein absolutes Highlight ist dort auch die im Jahr 1718 erbaute römisch-katholische St.-Louis-Kathedrale, die mehr einem Dornröschen-Schloss ähnelt als einer Kirche. Das historische Gebäude könnt ihr täglich von 7.30 bis 16 Uhr besichtigen. Geschäfte, Bars, Bistros und Restaurants laden auf dem French Market, dem ältesten Markt der USA zu einem Besuch ein. Für eine kurze Pause lohnt ein Stopp im berühmten „Café du Monde“ mit seinen ebenso berühmten Beignets. Leckere kreolische Snacks gibt es im Napoleon House. Das Ambiente versetzt euch zurück ins 19. Jahrhundert. Übrigens: Auf dem French Market finden regelmäßig Musikkonzerte und Festivals statt. Das Satchmo Summer Fest im August zählt dabei zu den bekanntesten.

Per Dampfschiff auf den Mississippi

New Orleans zu verlassen, ohne eine Fahrt auf dem Mississippi unternommen zu haben, wäre wirklich schade. Viele Boote bieten kurze zweistündige, aber auch mehrtägige Touren auf dem 3.778 Kilometer langen Strom an. Die Fahrt, etwa mit einem traditionellen Dampfschiff, beginnt im French Quarter. Von dort geht es flussabwärts mit einem großartigen Blick auf die sich stetig wandelnde Skyline einer der geschäftigsten Hafenstädte der USA. Die Fahrt kostet um die 25 Euro.

Anreise: Mit Condor ab Frankfurt immer donnerstags und sonntags direkt nach New Orleans. Vom Flughafen New Orleans kommt ihr mit dem Airport-Downtown Express (E2, ca. $2 p.P.) am günstigsten in die Stadt. Die Bushaltestelle befindet sich in der Nähe des Informationsstandes der Flughafenhalle C im 2. Stock. Jetzt müsst ihr den Flug nur noch buchen.



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