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Grenada – Die Nuss ist hier ein Muss!

Karibik // Kulinarik // Kultur

Condor Redaktion / Reiseziele / 16. Oktober 2017

Egal ob als Wahrzeichen, auf der Nationalflagge des karibischen Inselstaats oder als Gästepräsent während des Aufenthalts: Die Muskatnuss hat hier eine ganz besondere Bedeutung.

Grenada und die kleineren Schwesterinseln Carriacou und Petite Martinique liegen als Inselstaat im Südosten der Karibik und sind damit die südlichsten Inseln der Kleinen Antillen. Dadurch erfüllen sie das absolute Karibik-Klischee: Zauberhafte Sandstrände, warmes Meer mit 28 Grad Celsius Durchschnittstemperatur und gustatorisch mit dem gewissen Etwas. Auf Grenada wachsen mehr Gewürze pro Quadratmeter als sonst irgendwo auf der Welt. Die Antillen-Insel ist nicht nur bekannt für Zimt und Nelken, Ingwer und Kakao, sondern auch für die Muskatnuss. Eine Prise Muskat in den Rumpunsch an der Strandbar oder ein Muskateis mit Blick auf das türkisblaue Meer gehören hier zum guten Ton.


Die Muskatnuss zählt hier auch zu einem der ältesten und edelsten Gewürze der Welt, auch deswegen steht sie symbolisch für „Reichtum“ und „Wohlstand“ und ist mit ihrem hohen Gehalt an ätherischen Ölen weltbekannt. Die Muskatnuss wird auch als eine der edelsten Multitalent-Heilpflanzen gehandelt, da sie nicht nur das Blut natürlich verdünnt und dadurch das Herz stärkt, sondern auch sehr für Menschen mit Magen-Darm-Problemen empfohlen wird.

Wer es sich gerne scharf und schweißtreibend auf der Zunge zergehen lässt: Die lokale Küche besitzt einen kreolischen Ursprung mit indianischen, afrikanischen und indischen Einflüssen. Hier wird mit viel Fleisch, Fisch, Kokosmilch und den Gewürzen Koriander, Ingwer, Nelken und natürlich auch der Muskatnuss gearbeitet. Damit man aber nicht zu sehr ins Schwitzen gerät, sollte man es wie die Einheimischen halten und schon mittags ein lokales „Karib“-Bier zu sich nehmen.


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