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Unsere Tipps für mobiles Arbeiten im Ausland

Mobiles Arbeiten im Ausland // Tipps für digitale Nomaden

Condor Redaktion / Tipps & Tricks / 19. Mai 2021

Euch fällt nach Monaten im Homeoffice langsam die Decke auf den Kopf? Das können wir verstehen und haben einen Tipp für euch: arbeitet doch einfach mal da, wo andere Urlaub machen! Seit Corona ist mobiles Arbeiten im Ausland in aller Munde. Viele Arbeitnehmer haben sich dazu entschieden, für ein paar Wochen oder sogar ein paar Monate als digitaler Nomade auf den Kanaren oder an einem anderen sonnigen Ort zu arbeiten. Was ihr dabei beachten müsst, verraten wir euch in diesem Beitrag.

Mobiles Arbeiten im Ausland: Das müsst ihr beachten

Ihr wollt als digitaler Nomade irgendwo am Meer arbeiten? Hier gibt es im Voraus einiges zu beachten, beginnend bei dem OK vom Arbeitgeber bis zur Krankenversicherung.

Da sich die Regelungen innerhalb der EU und außerhalb der EU teilweise sehr unterscheiden, beschränken wir uns in diesem Beitrag auf die Regelungen für mobiles Arbeiten innerhalb der EU. Hier sind sie nun, unsere Tipps für mobiles Arbeiten:

Mobiles arbeiten im Ausland: Ist das überhaupt erlaubt?

Ob ihr euer Homeoffice für ein paar Wochen ins EU-Ausland verlegen könnt, ist natürlich die wichtigste Frage, die ihr klären müsst. Und da führt kein Weg an eurem Vorgesetzten vorbei. Wenn Homeoffice bei eurem Arbeitgeber aber grundsätzlich erlaubt ist, sind das schon mal gute Voraussetzungen. In der Regel wollen Arbeitgeber vor allem sicherstellen, dass die technischen Voraussetzungen im Homeoffice am Meer gegeben sind, sodass ihr eure Arbeit wie gewohnt durchführen könnt.

Mann sitzt vor Laptop mit Palmen im Hintergrund

Steuerrechtliche Fragen

Wenn ihr einen deutschen Arbeitgeber habt und plant, für ein paar Wochen bzw. ein paar Monate im EU-Ausland zu arbeiten, solltet ihr die 183-Tage-Regelung beachten.

Eure Sozialversicherung

Sobald ihr mehr als drei Monate in einem anderen Mitgliedstaat der EU tätig seid, müsst ihr dort in die Sozialversicherung einzahlen.

Eure Krankenversicherung

Die meisten Krankenversicherungen bieten in der Regel nur einen Reiseschutz für 4 bis 8 Wochen an. Wenn ihr plant, länger unterwegs zu sein, solltet ihr eine Langzeitkrankenversicherung abschließen.

Gut zu wissen in Zeiten von Corona: bei der Ergo Versicherung könnt ihr zu eurer Versicherung auch ganz bequem den Ergänzungsschutz für Covid-19 dazu buchen.

Coworking Space vs. Arbeiten in der Unterkunft

In vielen Großstädten weltweit gibt es Co-Working Spaces, wo ihr gegen eine tägliche Gebühr an einem professionellen Arbeitsplatz arbeiten könnt. Aber auch klassische Urlaubziele, wie die Kanaren oder Balearen, stellen sich immer mehr auf digitale Nomaden ein. Hier eine Auswahl an Co-Working Spaces auf Teneriffa, Gran Canaria und Mallorca:

Teneriffa:

Gran Canaria:

Mallorca:

Die Alternative zu einem Co-Working Space ist eure Unterkunft. Hier solltet ihr bei der Buchung sicherstellen, dass in der Unterkunft ein geeigneter Arbeitsplatz sowie eine gute Internetverbindung vorhanden ist.

Wenn ihr euch entschließt, alleine das Homeoffice für ein paar Wochen ins Ausland zu verlegen, empfehlen wir euch, einen Platz in einem Co-Working Space zu mieten. So kommt ihr direkt mit Gleichgesinnten in Kontakt.

Frau mit Laptop auf den Beinen sitzt auf Balkon mit tropischer Landschaft im Hintergrund

Euer Arbeitsequipment

Andere Länder, andere Steckdosen: Nicht überall passen die Stecker eurer Ladekabel und elektronischen Geräte in die Steckdose. Informiert euch unbedingt vorher darüber und packt euch einen passenden Adapter ein.

Bezahlen und Geldabheben im Ausland

Damit ihr nicht jedes Mal beim Geldabheben und Bezahlen mit der Kreditkarte Gebühren zahlen müsst, empfehlen wir euch eine Kreditkarte, bei der keine Gebühren anfallen. Dies ist zum Beispiel bei der Kreditkarte der DKB oder der Barclaycard der Fall.

Das waren unsere Tipps. Wie ist eure Erfahrung als digitale Nomaden und welche Tipps habt ihr für Interessenten?


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