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Reisen mit Kleinkind: Tipps von einer Mutter

Reisen mit Kindern

Gastautor / Tipps & Tricks / 1. März 2016

Fliegen mit Baby und Kleinkind

(ein Gastbeitrag von Sophie Lüttich)

Wie man als Mutter trotzdem entspannt bleibt

Wenn die erste Flugreise mit Baby oder Kleinkind geplant ist, erlebe ich immer wieder, dass im Internet nach Ratschlägen gesucht wird, bis der Rechner qualmt – immer mit der Angst im Nacken, man hätte vielleicht etwas Entscheidendes vergessen. Dabei geht es wohlgemerkt nicht darum, sich mit Baby und Rucksack auf Weltreise zu begeben, sondern meist nur um eine Flugreise der Kurz- oder Mittelstrecke.

Das Wichtigste im Handgepäck: Gelassenheit

Ich sage immer, dass alles eine Frage der Relation ist. Nehmen wir an, es stehen 10 Tage Urlaub mit Baby in Griechenland oder in der Türkei auf dem Programm. Der Flug dorthin beträgt je nach Flughafen ungefähr drei Stunden. Das bedeutet, die Flugzeit von Hin- und Rückflug macht noch nicht einmal 3% der gesamten Urlaubszeit aus. Selbst wenn beide Flüge total in die Hose gehen, bleibt also noch genug Zeit, sich davon zu erholen und darüber zu lachen.

Was mir immer sehr geholfen hat, waren ein paar schlagfertige Antworten, die ich mir zurechtgelegt hatte, wenn andere Fluggäste genervt auf meine nicht immer ganz ruhigen Kinder reagiert haben. „Es stört Sie, dass ich mein Baby hier stille? Nun, ich hätte alternativ dazu ein brüllendes Kind anzubieten. Was ist Ihnen lieber?“

Auf dem Airport machen die Kleinen große Augen

Auf dem Airport machen die Kleinen große Augen


Verreist öfter mal mit euren Kindern. Das schafft Routine und Routine bringt Gelassenheit.

Der Mythos vom Tagesrhytmus

Oft habe ich den Tipp gelesen, einen Flug zu buchen, der in die Zeit fällt, in der das Kind normalerweise schläft. Es mag an einem normalen Tag so sein, dass der Nachwuchs zwischen 13 und 15 Uhr sein Mittagsschläfchen hält, aber was ist bei einer Flugreise schon wie an anderen Tagen? Nichts. Alles ist aufregend, vieles ist neu und nichts ist so, wie ein normaler Tag zu Hause laufen würde.

Wer einen Flug – womöglich noch zu einem höheren Preis – nur bucht, weil er in der gewohnten Schlafenszeit des Kindes liegt und die ganze Hoffnung darauf setzt, dass das Kind dann auch wirklich schläft, wird womöglich arg enttäuscht. Gibt es einen frühen Flug und der ist auch noch günstig? Dann buchen und lieber über mehr Zeit am Urlaubsort freuen. Das Geld für eine entspannende Spa-Behandlung ist dann auch noch drin.

Spiel & Spaß im Kindermenü

Spiel & Spaß im Kindermenü


 

An kleine Extras für Kinder und Eltern denken

Wenn die Lieblingssachen mit an Bord dürfen, freuen sich alle Kinder. Das können die Lieblingskopfhörer sein, das Lieblingskuscheltier oder eine kleine Box mit bunten Bausteinen. Immer gut: Etwas Obst in Stückchen, Knabbereien und auch Süßigkeiten. Letztere sind pädagogisch nicht immer wertvoll, aber oftmals die letzte Rettung. Wunderbar sind die Kindermenüs an Bord: Hier steckt sogar die Unterlage voller Rätsel und Bilder zum Ausmalen.

Aber auch ins Handgepäck der Eltern gehört das eine oder andere Lieblingsextra. Als Mutter habe ich zum Beispiel immer meine Lieblings-Nussmischung als Nervennahrung dabei und ein schönes Tuch, das im Zweifelsfall auch Milchflecken auf der Kleidung verdeckt. Dürfte ich nur einen Tipp fürs entspannte Reisen mit Kindern geben, wäre es: „Verreist öfter mal mit euren Kindern. Das schafft Routine und Routine bringt Gelassenheit.“

Spielend vergeht die Zeit wie im Flug

Spielend vergeht die Zeit wie im Flug





 


 

Gastbeitrag von Sophie Lüttich

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1 Kommentar

on 9. November 2017

Wundere Ideen, Danke! Ich bin gerade Mutter geworden! Manchmal, Ich habe KEINE Ahnung genau was Ich machen soll aber, Ich lerne. Ich habe fast gelernt dass, Ich viel Papierhandtuch und Reinigungsmittel dabei haben muss!



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