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Schon gewusst? – 7 Fakten rund ums Fliegen

Fakten // Flugzeug

Condor Redaktion / Hinter den Kulissen / 11. Oktober 2019

Flugreisen stellen unser alltägliches Wissen gelegentlich auf die Probe. Das möchten wir gerne ändern und haben deswegen mal wieder ein paar spannende und interessante Fakten rund um das Thema Fliegen und Flugzeuge für Dich herausgesucht.

 

Warum sind die Fenster von Flugzeugen immer oval?

Das hat hauptsächlich etwas mit der Sicherheit und dem Druckausgleich zu tun. Bei ovalen Fenstern wird die Spannung besser ausgeglichen und der Druck auf das Material wird reduziert. Und seien wir mal ehrlich: Für die klassischen Instagram-Bilder eignen sich diese Fenster doch eigentlich ganz gut.

 

Wieso wird die Kabine während Start- und Landung abgedunkelt?

Auch hier geht es vorwiegend um Sicherheit. Wenn das Licht ausgeht, müssen sich unsere Augen bekanntlich erst einmal anpassen, bevor wir wieder deutlicher sehen können. Um diese Umstellungszeit im Falle eines Notfalls zu vermeiden, wird die Kabine abgedunkelt. Sollten die Lichter plötzlich ausgehen, sind sowohl Crew als auch Passagiere daran gewöhnt und haben eine bessere Orientierung.

 

Welche Geschwindigkeit hat ein Flugzeug bei Start und Landung?

Zum Abheben braucht ein Flugzeug etwa eine Geschwindigkeit von 250-300 km/h. Beim Landen sind ca. 240-260 km/h die Regel. Das ist natürlich abhängig vom Modell, den Windverhältnissen und diversen anderen Faktoren.  Unsere Condor Boeing 757 startet übrigens mit etwa 310 km/h und landet mit 260 km/h.

Was steht alles auf einer Bordkarte?

Hast du auch manchmal das Gefühl auf der Bordkarte stehen nur verwirrende Kürzel und Bezeichnungen? Schauen wir uns das Ganze doch mal in Ruhe an. Dann machen die Bezeichnungen auf einmal sogar Sinn, versprochen.

Start- und Zieldestination werden in langer Fassung (z.B. Frankfurt Intl.) und auch als Kürzel (FRA) abgedruckt. Das Kürzel ist übrigens der 3-stellige IATA Code einer Destination und setzt sich meist aus den Buchstaben des englischen Namens der Stadt zusammen. Die Codes dienen zur Vereinheitlichung und Vereinfachung der Prozesse rund um den gesamten Transport. PMI steht beispielsweise für Palma auf Mallorca, TFS für Teneriffa Süd und RHO für Rhodos. Aus manch anderen Codes lassen sich die Städte nicht immer sofort erschließen. Ein Beispiel hierfür ist Kanada, denn hier fangen alle Codes mit einem Y an. Somit steht YXY zum Beispiel für Whitehorse oder YVR für Vancouver.

Ansonsten findest Du auf der Bordkarte das Gate und die Startzeit für das Boarding. Diese solltest Du bitte unbedingt einhalten, um Stress und Unannehmlichkeiten zu vermeiden!

Des Weiteren findest du die Nummer deines Sitzplatzes (Reihennummer + Buchstabe) abgedruckt. Die Buchstaben stehen dabei für den genauen Sitz der entsprechenden Reihe. In unseren Fliegern auf der Kurz- und Mittelstrecke (A320, A321, B757) ist A,B,C  in Flugrichtung immer links und D,E,F entsprechend rechts. Dabei sind A und F die Fensterplätze, C und D liegen am Gang. Bei der B767 auf der Langstrecke beginnt die Reihe links mit A,C, in der Mitte liegen die Plätze D,E,G und rechts HK. Die Fensterplätze sind hier A und K, während C,D,G und H Gangplätze sind.

Flugnummer (DExxxx für Condor) sowie Start- und Landezeit findest Du ebenfalls immer auf der Bordkarte. Das sind die Angaben, die für Dich die größte Rolle spielen. Eigentlich gar nicht so kompliziert oder? ;)

 

Warum schmeckt das Essen an Bord anders?

Aufgrund des niedrigeren Luftdrucks und der geringen Luftfeuchtigkeit fühlt man sich schnell wie bei einer Erkältung. Und das Phänomen bleibt dasselbe: Gerüche und Geschmäcker werden deutlich schwächer wahrgenommen und das Essen kommt einem schnell fad vor. Forscher haben offiziell herausgefunden, dass Süßes und Salziges im Flugzeug deutlich weniger intensiv schmecken. Spannenderweise ändert sich das bei sauren und bitteren Geschmacksstoffen fast gar nicht. Mittlerweile versuchen Airlines natürlich gezielt dagegen zu steuern, daher sollte Dich das nicht davon abhalten, an Bord eins unserer leckeren Taste-the-World-Menüs zu probieren.

Warum dürfen Kinder oder Menschen mit Behinderung nicht am Notausgang sitzen?

Mehr Beinfreiheit und Komfort bietet der Notausgang im Flugzeug. Was viele nicht bedenken, ist die damit einhergehende Verantwortung auf diesem Platz. Im Falle des Falles muss die dort sitzende Person nämlich in der Lage sein, die Notausgänge zu öffnen und hat damit eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. Es muss gewährleistet sein, dass der Fluggast körperlich und geistig in der Lage dazu ist. Deswegen müssen gewisse Anforderungen erfüllt sein, denn Sicherheit steht natürlich an erster Stelle.

 

Warum muss an Bord der Flugmodus aktiviert werden?

Entgegen einiger Vermutungen stören Smartphones nicht die Bordelektronik oder lösen fatale Schwierigkeiten aus. Da können wir Dich beruhigen, das wäre auch viel zu gefährlich. Der eigentliche Grund ist die Vermeidung von Nebengeräuschen und Störungen des Funksignals, denn die müssen von den Piloten einwandfrei verstanden werden. Außerdem ist es für alle Reisenden entspannter, wenn der Nachbar nicht ständig Whatsapp-Nachrichten versendet und mit lautem Zwitschern benachrichtigt wird, dass sein Gesprächspartner geantwortet hat. Ein bisschen Digital Detox über den Wolken kann nie schaden!

Gut zu wissen, oder? Schreibe uns gerne in die Kommentare, worüber Du mehr erfahren möchtest. In Zukunft erwarten Dich noch mehr Fakten rund ums Fliegen, sei also gespannt!

 


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