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Sansibar: 6 Gründe, warum du im Paradies gelandet bist

Afrika // Badeurlaub // Kulinarik

Gastautor / Reiseziele / 19. Juli 2017

Sansibar – schon allein der Name weckt Träume. Wer sie sich erfüllt, wird kaum enttäuscht. Lange Sandstrände an türkisblauem Meer, dazu Bauten wie aus 1001er Nacht und die Gelassenheit ihrer Bewohner verleihen der “Gewürzinsel” ein ganz besonderes Flair.

Sansibar Hängematte

  1. Die endlosen Strände

Sand, so fein wie Puderzucker – und das soweit das Auge reicht! Weil Sansibar unter Urlaubern immer noch als Geheimtipp gilt, ist es kein Wunder, dass man fernab der Hauptouristenorte Nungwi und Page nicht selten den ganzen Strand für sich allein hat. Erst wenn am späten Nachmittag die Einheimischen dort auftauchen, wird es lebhaft am Strand. Dann spielen die Kinder Fußball und die Erwachsenen nehmen nach einem langen Tag ein erfrischendes Bad im kühlen Nass.


  1. Das leuchtende Meer

Die türkisblaue Farbe des Indischen Ozean ist so farbenprächtig, dass sie auch am Ende eines langen Urlaubes noch schlichtweg unwirklich scheint. Besonders schön schimmern die Farben an der Ostküste immer dann, wenn sich das Wasser bei Ebbe bis hinter das Korallenriff zurückzieht. Dann wechseln sich hellblau funkelnde Seen im Watt mit dunklen Wiesen aus Seegras ab und Frauen in bunten Gewändern waten durch das knöcheltiefe Nass, um das Gras zu ernten. Einige Stunden später kehrt das Wasser wieder zurück und mit ihm nicht nur die kleinen hölzernen Fischerboote, sondern auch die Männer auf ihren Dhows, den traditionellen Segelbooten.

Kitesurfer


  1. Der bunte Kulturenmix

Erst kamen die arabischen Händler und mit ihnen die bis heute vorherrschende Religion, der Islam.  Dann übernahmen die Portugiesen die Herrschaft über die Insel und nutzten sie als Zwischenstopp auf ihrem Handelsweg nach Indien. Vom 17. Bis 19. Jahrhundert bildete Sansibar unter Vorherrschaft des Sultans von Oman das Zentrum des östlichen Sklavenhandels. Und schließlich, im Jahr 1890, wurde die Insel britisches Protektorat. Kein Wunder, dass daraus ein spannender Mix aus Afrikanern, Indern, Persern und Arabern entstanden ist, den die Massais, die aus den entlegenen Dörfern Tansanias auf die Insel kommen, um hier Geld für sich und ihre Familien zu verdienen, wunderbar ergänzen.


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  1. Die exotischen Gewürze

Nicht umsonst wird Sansibar auch die Gewürzinsel genannt. Wer mit dem Dalladalla, der sansibarischen Variante eines Sammeltaxis, ins Hinterland in Richtung des Örtchens Bububu fährt, trifft dort auf eine Welt  aus Nelken, Kardamom, Pfeffer, Ingwer und Muskat. Auch wenn die Zeiten, in denen die Gewürzproduktion hier wirklich florierte und manches Kraut den Wert von Gold hatte vorbei sind, ist das Wissen der Einheimischen über die Verwendung von großem Wert für die Küche und Gesundheit.

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  1. Die Bauten wie aus 1001er Nacht

Eine Stadt gebaut aus Korallenstein: Obwohl viele Fassaden und alte Gemäuer in Stonetown der Feuchtigkeit der Insel kaum mehr standhalten vermögen, so versprüht sie dennoch den Charme einer Altstadt aus 1001er Nacht. Hier, im Zentrum des Handels der Insel, scheint die Zeit nicht nur am alten Fort stehen geblieben zu sein. Wer mag, lässt sich hier einfach treiben: Durch das verworrene Labyrinth aus Kopfsteinpflastergassen und vorbei an den vielen Händlern, die Trauben und Mangos neben leuchtend bunten Khangas, den typisch afrikanischen Tüchern, feilbieten.


  1. Die Gelassenheit der Bewohner

“Hakuna Matata” – “Mach dir keine Sorgen!”, besingen Erdmännchen Timon und Warzenschwein Pumba in dem Film “Der König der Löwen” die Leichtigkeit des Lebens. Und auch auf Sansibar besiegeln die Menschen mit diesen zwei Worten ihre Lebensphilosophie.  “Polepole” ist noch so ein Ausdruck, den jeder Besucher der Insel nach wenigen Tagen kennen und schätzen wird, bedeutet er doch “langsam langsam”. Eilig hat es hier wahrlich niemand! Eine Welt, in der die Uhren anders ticken und damit der perfekte Ort, um die Geschäftigkeit des Alltags abzulegen.

massai-strand



Birte SchmidtGastbeitrag von Birte Schmidt

Birte vom Reiseblog waiting is happiness ist freie Journalistin und Nordlicht mit Fernweh. Ihren letzten Mietvertrag hat sie Ende 2015 gekündigt und lebt seither mit ihrem Freund, Laptop, drei Surfbrettern und fünf Kites an den schönsten Orten der Welt und immer am Meer.

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4 Kommentare

on 30. May 2018

[…] letzten 15 Monaten auf Reisen sind übrigens auch auf anderen Portalen erschienen, zum Beispiel bei Condor, auf web.de und […]

on 11. March 2018

Wir haben es auf unserer Weltreise in 2017 auch nach Sansibar geschafft, hatten aber leider zu wenig Zeit, die Insel komplett zu erkunden. Hat aber gereicht, um uns ins beschauliche Stonetown zu verlieben. Wird bald Zeit, den Rest genauer anzusehen.

on 20. September 2017

[…] regelrechten Touristenboom. Warum ich finde, dass Sansibar das Paradies ist, habe ich schon auf dem Condor-Blog geschrieben. Heute gebe ich euch ein paar echte Insidertipps, was Ihr auf Sansibar unbedingt […]

on 5. September 2017

[…] Du interessierst dich brennend für Sansibar und willst noch mehr über diese Trauminsel lesen? Für Condor habe ich sechs Gründe aufgeschrieben, warum Sansibar für mich das Paradies ist.  […]



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