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Malerische Städte: Recife und Olinda in Brasilien

Brasilien // Kultur // Städtetrip

Elisabeth Baum / Reiseziele / 14. Januar 2016

Recife

Recife wird gern mit Venedig verglichen. Denn viele Kanäle und Flüsse durchziehen die Stadt. Wer genau solche verträumten, malerischen Städtchen liebt sollte sich unbedingt das historische Zentrum anschauen. Also auf nach Recife!

Das Zentrum erstreckt sich über zwei Inseln. Die beiden Altstadtviertel Santo Antonio und Sao José liegen auf der Ilha Joana Bezerra. Dort kann man den Palast „Palácio das Princesas“, das Theater „Teatro Santa Isabel“ und die Kirche „Igreja da Ordem Terceira“ sowie die „Goldene Kapelle“ besichtigen.

Besonderes Highlight: Der Zeppelinturm in Recife

In Jiquiá, einem anderen Stadtteil von Recife, befindet sich der letzte noch erhaltene Luftschiffankermast. 1930 wurde er zum ersten Mal in Betrieb genommen. Am 21. Mai ankerte das Luftschiff „Graf Zeppelin“ dort auf seiner ersten Brasilienreise. Im April 1936 legte die „Hindenburg“ in Richtung Deutschland ab. 1938 wurde der Betrieb des Ankermastes wieder eingestellt. Heute kann man den Turm kostenlos besichtigen und die beeindruckende Geschichte auf sich wirken lassen.

Tipp: Tasca

Nach einer Tour durch die Stadt lohnt es sich in das Restaurant Tasca einzukehren. Hier bekommt man feine portugiesische Küche. Dazu kann man sich wunderbar ein Glas Wein empfehlen lassen.


Olinda

Olinda zählt zu den ältesten Städten Brasiliens. 1982 wurde sie von der UNESCO in die Welterbeliste aufgenommen. 18 Kilometer nordwestlich von Recife, ist die 380.000 Einwohnerstadt bequem mit dem Bus zu erreichen. Die Linie 910 Richtung Piedade/Rios Doce braucht circa 45 Minuten bis zur Haltestelle Praca do Carmo.

Eine Besonderheit muss man beim Bus fahren in Brasilien allerdings beachten: Der Bus hält nur, wenn man per Hand ein Zeichen gibt. Hat das geklappt, bezahlt man etwa 80 Cent. In der Nähe der Haltestelle befindet sich eine Touristeninformation, in der man mit Stadtkarten und nützlichen Tipps versorgt wird.

Eine Empfehlung sind die wunderschönen Kirchen und Klöster aus der Zeit um 1676, als Olinda zum Bistum wurde. Außerdem kann man sich in Olinda einige interessante Künstlerateliers anschauen.

Was man auf jeden Fall machen muss: einfach durch die Stadt schlendern und die typischen, bunten Häuserfassaden auf sich wirken lassen!

 

Wenn man die ganze Stadt gemütlich erkunden möchte, sollte man etwa drei Stunden einplanen. In dieser Zeit schafft man es auch, auf den Aussichtsturm zu steigen und den Blick bis in das Hinterland um Recife zu genießen.

Nachdem man die Stadt erkundet hat, hat man ordentlich Hunger und möchte irgendwo ganz entspannt Pause machen. Warum nicht in einem landestypischen Restaurant?

Tipp: Oficina do Sabor

Hier kann man den Tag besonders schön ausklingen lassen. Serviert werden köstliche Speisen aus der einheimischen Küche. Als Spezialität gilt „Jerimum com camarones“ (für zwei Personen). „Delicioso.“



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