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Südafrika – ein Land, das bewandert werden will

Reiseziele / 28. Januar 2016

Wer dem tristen Winterwetter in Deutschland entkommen möchte, packt am besten seine Sachen und fliegt nach Kapstadt. Von Dezember bis Februar ist dort nämlich Sommer und man kann sich über angenehme 25 Grad freuen.

Angekommen in der drittgrößten Stadt Südafrikas, gilt es seine Zeit gut einzuteilen. Es gibt so viel zu erkunden, dass man locker einige Wochen damit verbringen kann. Ein ganz besonderes Erlebnis bieten verschiedene Hiking-Touren.

Wer seinen Alltag ganz weit hinter sich lassen will, ist hier richtig.

Ein paar Sachen muss man als Hiking-Fan unbedingt gemacht haben:

Tour 1:
Die Aussicht vom Tafelberg genießen

Der Tafelberg ist das wohl bekannteste Postkartenmotiv Kapstadts. Er ist 1.087 Meter hoch und man kann ihn auf verschiedenen Wegen erklimmen. Der einfachste führt in die Gondel einer Drahtseilbahn.

Die schnellste Strecke, die man zu Fuß bewältigen kann, ist der Skeleton Gorge Trail. Dieser Weg ist aber nur bei trockenem Wetter ratsam, da man über Holzplanken und Leitern klettern muss. Für den Abstieg empfiehlt es sich eine der einfacheren Routen zu wählen.

Zum Beispiel den Pipe Track. Dieser ist etwa sieben Kilometer lang und beginnt in der Nähe des Kloof-Nek-Kreisels.

 

 

Eine andere Route führt über den Platteklip Gorge Trail. Er startet etwa zwei Kilometer östlich der Talstation an der Tafelberg Road. Diese Route ist anspruchsvoll, aber gut zu schaffen.

Die verschieden langen Trails läuft man in ca. einer bis zu vier Stunden. Informationen zu den Strecken gibt´s beim Parkmanager. Das National Parks Office befindet sich in der Long Street. Die Touristeninformation ist in der Loop Street ganz in der Nähe. Natürlich kann man auch Touren mit erfahrenen Guides buchen. Eines haben alle Routen in jedem Fall gemeinsam: Oben auf dem Bergplateau angekommen, ist die Aussicht einfach großartig. Wer seinen Alltag ganz weit hinter sich lassen will, ist hier richtig.


Tour 2:
Wandern auf dem Kopf des Löwen

Der Lions Head, eine Erhöhung auf dem Signal Hill, ist nur wenigen ein Begriff. Viele, die da waren, sagen, dass die Aussicht von dort sogar noch schöner ist als vom Tafelberg. Hier versammeln sich jeden Abend Einheimische und Touristen, um den Sonnenuntergang anzuschauen.

Der Signal Hill bietet ebenfalls Wanderrouten für jeden Schwierigkeitsgrad. Der Aufstieg von Sea Point dauert etwa eine Stunde und kann von jedem problemlos bewältigt werden. Eine Wanderung auf den Lions Head ist anspruchsvoller. An der Stelle, an der der Aufstieg über Fels beginnt, braucht man gutes Schuhwerk. Es geht über große Felsbrocken und teilweise über Leitern weiter nach oben.

 

 

An manchen Stellen muss man gut aufpassen, denn man schaut rechts und links 50 Meter in die Tiefe. Der letzte Abschnitt ist der schwerste. Jetzt muss man regelrecht über die Felsblöcke hinweg klettern. Belohnt wird man danach mit der traumhaften Aussicht. Vom Plateau aus kann man Camps Bay, Sea Point, Green Point, die Waterfront, die City Bowl, den Tafelberg und die 12 Apostel sehen. Die Tour dauert etwa drei Stunden.


 

Tour 3:
Das Kap der guten Hoffnung besuchen

Für eine Tour zum Kap muss man einen ganzen Tag einplanen. Es liegt etwa 40 Kilometer südlich von Kapstadt inmitten eines riesigen Naturreservats. Im Cape Peninsula National Park kann man den südafrikanischen Artenreichtum bewundern. Neben Zebras, Pavianen, Straußen und Antilopen gibt es über 1.100 Pflanzen zu sehen.

Auf der Reise zum Kap sollte unbedingt ein Zwischenstopp in Simons Town eingelegt werden. Dort lebt eine Pinguinkolonie, die bestaunt werden kann. Danach fährt man weiter über den Chapman´s Peak Drive, eine bekannte Küstenstraße. Wenn man Lust hat besichtigt man dort noch eine Straußenfarm in der Nähe von False Bay.

 

 

Am Kap angekommen, erreicht man nach etwa 15 Minuten den Aussichtspunkt Cape Point. Im Frühjahr, von Oktober bis Dezember, blühen sehr viele Wildblumen im Park. Und wenn man sich etwas Zeit nimmt, entdeckt man sicher auch einige Tiere. Kamera nicht vergessen, denn von Cape Point kann man das ganze Tal überblicken und tolle Aufnahmen machen.

Auch auf dieser Tour gibt es eine alternative Route die weniger anstrengend ist. Wer mag, kann nämlich mit einer Zahnradbahn zur Aussichtsplattform fahren. Diese befindet sich in einer Höhe von 214 Metern.


 

Nach so einer Tagestour muss man was essen und möchte nicht mehr lange rumsuchen. Einfach hinsetzen und die Aussicht genießen. Das kann man sehr gut auf der Strecke zwischen dem Kap und der City.

Zeit zum Einkehren: Das Harbour House:

Das Restaurant liegt direkt am Meer und wirbt zu Recht mit seiner wunderbaren Aussicht. Es ist gemütlich, aber dennoch exquisit eingerichtet und die Küche ist sehr gut. Unbedingt frischen Fisch probieren! Es gibt internationale Gerichte, die mediterran angehaucht sind. Mit vollem Bauch geht´s dann zurück ins wunderbare Cape Town.

Es gibt noch viele weitere schöne Wanderrouten in und um Kapstadt. Die genannten Touren sind ein guter Einstieg. Wer es gemütlicher mag und sich lieber an den Strand legt, kommt in Kapstadt auch voll auf seine Kosten. Für alle anderen:

Rucksack schultern, Schuhe schnüren, genug zu Trinken einpacken und los geht´s in die wunderschöne Berglandschaft Südafrikas.



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2 Kommentare

on 20. April 2016

Südafrika steht ganz weit oben auf unserer Traumziel-Liste und 2017 werden wir es endlich realisieren. Wir freuen uns schon wahnsinnig drauf.

Vielen Dank liebes Condor-Team für die schönen Tipps. Die Tour 2 habe ich mir gleich direkt schon mal notiert.

Lg Michael

    on 20. April 2016

    Hi Michael,

    danke für dein nettes Kommentar! Wir wünschen dir auf jeden Fall jetzt schon viel Spaß beim erklimmen des Löwenkopfs :)

    Viele Grüße
    Dein Condor Team



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