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Isla Mujeres: Entspannt den Urlaub beginnen

Isla de Mujeres // Mexiko

Condor Redaktion / Reiseziele / 29. Januar 2019

Ich kann es kaum glauben. Heute morgen noch stand ich bei Nieselregen und Nebel am Bahnsteig in Bonn, um nach Frankfurt zu fahren. Und jetzt, noch am gleichen Tag, sitze ich gut gelaunt auf dem Oberdeck einer mexikanischen Fähre in Richtung Isla Mujeres, lausche einem Studenten, der auf seiner Gitarre Bach zum Besten gibt und schaue zu, wie die untergehende Sonne das karibische Meer in sanfte Rottöne taucht.

Isla Mujeres, Mexiko, Fähre

Auf der Fähre nach Isla Mujeres, ein Student spielt Bach

Nach 9 Stunden Flug bin ich in Cancun gelandet. Vom Flughafen aus geht alle paar Minuten ein Bus in die Stadt, von dort mit dem Taxi zum Hafen und weiter geht die Reise mit der Fähre. Die Überfahrt dauert eine halbe Stunde. Als ich ankomme dämmert es bereits, also nehme ich ein Taxi zur Unterkunft, einem kleinen Bed and Breakfast, ohne Sterne, ohne Pool. Das habe ich erst einen Tag zuvor im Internet gebucht. Ich liebe es, so zu reisen: spontan und frei; genau das macht für mich das Urlaubsfeeling aus. Abends schlendere ich noch ein bisschen durch die kleinen Straßen und freue mich auf mexikanische Tacos. Dann aber erst mal schlafen und ausruhen.

Immer wenn ich nach Mexiko fliege verbringe ich zunächst ein paar Tage am Strand. Wegen der Nähe zu Cancun habe ich mir diesmal die Insel Isla Mujeres ausgesucht, denn ich fliege schon ein paar Tage später wieder ab Cancun Richtung Südmexiko. Isla Mujeres eignet sich prächtig für so einen Kurzaufenthalt. Die Insel ist klein und ich brauche nicht mal ein Fahrrad, um sie zu erkunden. Ich mag die bunten Häuser, die kleinen Cafés und die mexikanischen Restaurants wo die Mama Tortilla backt, der Papa das Tacofleisch röstet, der Sohn die scharfe Chilisauce zubereitet und die Tochter die Bestellungen aufnimmt.

Isla Mujeres, Häuser

Die Mexikaner lieben es bunt!

Die Zeitverschiebung treibt mich schon früh morgens hinaus zu einem langen Spaziergang. An der Playa de Norte, dem schönsten Strand der Insel, ist noch nichts los. Ich mache ein paar Yogaübungen im blendend weißen Sand, um die Flugsteifheit aus den Gliedern zu vertreiben. Dann werfe ich mich jauchzend in das kristallklare Wasser und schrecke dabei kleine, bunte Fische auf. Ich nehme mir vor, später eine Schnorchelausrüstung zu leihen. Die Unterwasserwelt ist einfach zu verlockend. Ausflüge ans Riff, eine Fahrt mit dem Stand Up Paddle oder mit dem Kanu will ich auch noch machen.

Isla Mujeres, Strand

Die Playa Media Luna ist prima zum Spazieren gehen, aber nicht zum Baden! Ein Badeverbotsschild weist auf tückische Strömungen hin

Gegen Mittag, wenn es mir zu heiß wird in der Sonne und die Strände sich langsam füllen, schlendere ich in den Ort, suche mir ein nettes Cafe und frühstücke ausgiebig. Ein mexikanisches Frühstück ist wie ein Mittagessen: Eier mit Speck, dicke Bohnen, Guacamole aus Avocados und dazu Tortillas. Danach halte ich – auch ganz mexikanisch – eine Siesta in meinem kühlen Hotelzimmer. Erst wenn die Tagesausflügler vom Festland rot-gebacken nachmittags wieder abziehen ist meine Strandstunde erneut gekommen: in einer Hängematte lesen, einen leckeren Cocktail trinken und dem Wind in den Palmen lauschen: so geht Strand. Und ganz nebenbei stellt mein Köper sich spielerisch auf das neue Klima und die Zeitumstellung ein. Besser kann man eine Rundreise gar nicht beginnen.

Isla Mujeres, Street Art

Street Art auf Isla Mujeres

 

Gastbeitrag von Gitti Müller

Blog: www.comebackmitbackpack.com

Webseite: gitti-mueller.de

 

Bildnachweis: Gitti Müller und Getty Images


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