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Gepäckverlust: so klappt’s auch mit dem Koffer

Reisetipp

Claire Krüger / Tipps & Tricks / 27. August 2015

Nichts ist ärgerlicher als der Verlust des Koffers – vor allem natürlich auf dem Hinflug. Ganz kann man das leider nie ausschließen, denn wo Menschen arbeiten, passieren auch Fehler. Dennoch ist es mit wenig Aufwand möglich, das Risiko und auch die Folgen bei einem eventuellen Gepäckverlust zu minimieren.

Bei der Buchung

Tipp 1: Umsteigezeiten. Während Passagiere von einem Gate zum anderen gehen, müssen ihre Koffer von einem Flugzeug in das andere transportiert werden. Die Umsteigezeit sollte daher, wenn möglich, nicht zu kurz gewählt sein, damit das Gepäck auch sicher mitkommt.

Vor Abflug

Tipp 2: Kofferwahl. Die meisten Koffer sind schwarz, deshalb empfiehlt sich, entweder einen bunten Koffer oder ein auffälliges Kofferband zu nutzen und alte Klebebänder, die so genannten Tags, von vorherigen Flügen zu entfernen. Um Verwechslungen zu vermeiden und bei möglichem Verlust das Auffinden zu erleichtern, ist es immer gut, sich Details wie Marke, Farbe und prägnante Inhalte zu notieren.


Tipp 4: Adressanhänger

Tipp 3: Packen. Bestimmte Gegenstände sind im Gepäck komplett verboten. Diese fallen bei den Sicherheitskontrollen auf und das Gepäck wird in der Regel aus dem Transportprozess genommen, um den Gegenstand zu entfernen. Dies nimmt Zeit in Anspruch. Informationen zu gefährlichen Gütern gibt es auf der Condor Webseite.

Tipp 4: Adressanhänger. Anhänger mit Adresse des Wohnsitzes sowie des Hotels am Zielort sind praktisch, um den Koffer schnell zuzuordnen. Ebenfalls empfiehlt es sich, die Aufenthaltsdauer am Zielort mit aufzunehmen. Diese Daten zur Sicherheit ruhig auch noch einmal auf einem Zettel schreiben und in den Koffer legen. Die Anhänger gibt es in allen Varianten und mit lustigen Sprüchen und Motiven.

 

Am Check-in

Tipp 5: Pünktlichkeit. Die Transportwege am Flughafen können weit sein, die gründliche Sicherheitsüberprüfung kostet zusätzliche Zeit, die der Gast vielleicht nicht bedenkt. Pünktlichkeit ist daher oberstes Gebot.

Tipp 6: Ein prüfender Blick. Beim Check-in sollten Gäste mit darauf achten, dass der so genannte Tag, der „Personalausweis“ des Koffers, fest am Gepäck angebracht wird. Ein kurzer Blick auf den Passagier-Beleg (wird oft auf die Bordkarte geklebt) reicht aus, um zu sehen, ob der Zielort und mögliche Umsteigeorte richtig aufgeführt sind.



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4 Kommentare

on 1. July 2017

Dieses Problem hatte meine Freundin einmal vor einigen Jahren bei unseren Flug in den Urlaub. Ihr Koffer konnte zunächst nicht aufgefunden werden. Und das obwohl wir als damalige „Reiseprofis“ keine alten Tags am Koffer hatten und sich selbstverständlich auch ein Adressanhänger am Koffer befand.

Es stellte sich dann heraus, dass dieser an einem anderen Zielort gelandet war. Zum Glück war der Koffer also nicht komplett verschwunden und konnte lokalisiert werden.

Zwei tage später kam der Koffer dann in unserem Hotel an. Zum Glück konnten wir dringend benötigte Dinge vor Ort kaufen. In unserem Fall setzte sich die Fluggesellschaft für uns ein und wir waren dann auch nicht mehr böse.

So etwas kann ja einmal passieren. So lange schnell für eine Lösung des Problems gesorgt wird, ist die Sache nicht ganz so dramatisch. Schön zu wissen ist es, dass sich die Fluggesellschaft darum kümmert – und das war bei uns der Fall.

Praktisch ist es natürlich auf Kurzreisen, wenn man zum Beispiel nur einen Weekender dabei hat, der als Handgepäck durchgeht. Dann kann so etwas erst gar nicht passieren.

on 17. May 2017

Mir ist es schon passiert, das der Koffer in einem anderen Flieger gelandet ist, sehr ärgerlich. Noch ärgerlicher wenn man berufliches Equipment darin hat und benötigt.

Allerdings war die Fluggesellschaft bei dem entstandenen „Schaden“ nach längerer Diskussion doch einsichtig und entgegenkommend.

on 25. June 2016

Danke für die Infos!
Viele Grüße
Alexander

on 27. January 2016

„Tipp 4: Adressanhänger. Anhänger mit Adresse des Wohnsitzes sowie des Hotels am Zielort sind praktisch, um den Koffer schnell zuzuordnen.“
Angeblich gibt es an manchen Flughäfen Personal, das diese Anhänger liest und die Info, dass die Kofferinhaber gerade im Urlaub angekommen sind an Einbrecher in der Heimat weitergibt. Daher sollte man besser nicht die Wohnadresse angeben, sondern eine Adresse an die der Koffer alternativ geliefert werden kann. Ich nehme hier immer die Adresse meines Arbeitsplatzes.



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