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Flugbegleiter-Ausbildung bei Condor

Ausbildung // Condor-Mitarbeiter // Crew

Claire Krüger / Hinter den Kulissen / 20. Oktober 2015

Als Flugbegleiterin und Flugbegleiter muss man weitaus mehr beherrschen als nur die Getränkekarte.

Flugbegleiter – für viele der Traumberuf schlechthin. Immer auf Achse sein, die Welt entdecken … Das klingt verlockend. Aber Achtung: Für den, der einfach nur reisen möchte, ist dieser Beruf nichts. Das wird auch in den Ausbildungswochen klar, in denen die zukünftigen Crewmitglieder intensiv geschult und auf ihre Aufgaben an Bord vorbereitet werden. Denn als Flugbegleiterin und Flugbegleiter muss man weitaus mehr beherrschen als nur die Getränkekarte.

Bevor sich der Traum vom Fliegen erfüllt, müssen alle eine abwechslungsreiche und – das soll gar nicht verschwiegen werden – teilweise auch anstrengende Ausbildung durchlaufen: Es gibt jede Menge Servicetrainings, um den Gästen ihre Wünsche von den Augen abzulesen, aber z. B. auch Übungen für den richtigen Umgang mit Make-up.

Sicherheit als oberste Priorität

Im Mittelpunkt steht aber natürlich die umfangreiche Sicherheitsausbildung. Denn was oft vergessen wird: Flugbegleiter sind vor allem verantwortlich für die Sicherheit der Passagiere. Dafür ist es wichtig, alle möglichen Szenarien, die auf einem Flug passieren können, in der Ausbildung und den regelmäßigen Auffrischungskursen immer und immer wieder zu trainieren. Das hilft, um im Ernstfall einen kühlen Kopf zu bewahren.

Generell ist Stressresistenz eine wichtige Grundvoraussetzung für diesen Beruf. Außerdem müssen Flugbegleiter selbstsicher sein und zum Beispiel laut und deutlich Kommandos geben. Nur so vermitteln sie den Passagieren, dass sie die Lage unter Kontrolle haben.


Und so wird man schon in der Ausbildung mal eben zum Feuerwehrmann (oder Feuerwehrfrau) und am nächsten Tag zum Rettungsschwimmer. Rauchentwicklung in der Kabine. Was ist passiert? Jemand könnte eine Zigarette in den Mülleimer der Toilettenkabine geworfen haben. Was ist zu tun? Jetzt muss alles stimmen. Zuerst an die Tür klopfen. Dann den Schutzanzug und Handschuhe überstülpen und den Feuerlöscher schnappen. Ist der Brandherd gefunden, wird er großzügig gelöscht.

Danach muss die Stelle noch einige Zeit überwacht werden, aber die Gefahr ist erst mal gebannt.

Wenn man es nach acht Wochen und bestandener Abschlussprüfung in den Flieger geschafft hat, kann man sich auf der Kurzstrecke beweisen. Und wer einmal die Luft in der Kabine geschnuppert und seine ersten Gäste begrüßt hat, der weiß sofort, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat. Mehr Infos gibt es übrigens in unserer Reportagereihe auf YouTube.



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