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Ein Tag in … Vancouver

Sehenswürdigkeiten // Städtetrip // Vancouver

Gastautor / Reiseziele / 14. September 2016

(Gastbeitrag von Freya)

Als Flugbegleiterin hat man oft nicht viel Zeit am Zielort. Das führt dazu, dass man möglichst viele Dinge in einen einzigen Tag oder sogar in nur wenige Stunden packen muss. Unter den Umständen wird man relativ schnell zur Tagestrip-Expertin und schafft es in kürzester Zeit eine ganze Stadt zu erkunden. In meiner Beitragsserie „Ein Tag in …“ möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Heute geht es um die unvergessliche Weltmetropole Vancouver an der Westküste Kanadas.

Vancouver_Hafen

Vancouver_Boote


Ein früher Start in den Tag – dank Jetlag

Mein Tag beginnt pünktlich um 6 Uhr morgens. Die Zeit habe ich mir nicht ganz freiwillig ausgesucht; in Deutschland ist es immerhin schon 15 Uhr und der Jetlag meldet sich so langsam … Müde und gleichzeitig wach mache ich mich fertig und starte meinen einzigen Tag hier in Vancouver mit einem ausgiebigen Spaziergang, vorbei an einem malerischen Yachthafen und unzähligen Wasserflugzeugen in Richtung Stanley Park.

Vom Stanley Park zur Suspension Bridge

Der Stanley Park  ist ein riesiger Stadtpark und mit über 400 Hektar sogar der größte in ganz Kanada. Er ist durchzogen von unzähligen Wander- und Fahrradwegen und wird umsäumt von dem 28 Kilometer langen Vancouver Seawall. Genau dieser steht heute auf meinem Programm, doch vorher muss ich dringend noch etwas frühstücken – natürlich Pancakes mit Ahornsirup.

Ich musste eine Weile suchen, doch dann wurde ich fündig. Im  Red Umbrella Café  in der Nähe des English Bay Beach bestelle ich Pancakes und ein Omelette. Dazu gibt es frischen O-Saft und einen Kaffee gegen den Jetlag. Das Essen ist super lecker und die Mitarbeiter sprechen zum Teil sogar Deutsch. Frisch gestärkt und voller sportlicher Motivation habe ich mich dann spontan dazu entschieden, ein Fahrrad auszuleihen und nicht um, sondern durch den Stanley Park zur
weltbekannten Suspension Bridge zu fahren. Die freischwingende Seilbrücke überspannt seit 1889 in 70 Metern Höhe den Capilano River.

Pancake


 

Einfach Fahrrad ausleihen und los geht‘s

Vancouver_Brücke

In einem der unzähligen Geschäfte kann man sich für einige Dollar und ohne jegliche Kaution ganz schnell und problemlos ein Fahrrad ausleihen und losradeln. Nach etwa einer Stunde hatte ich den Capilano Suspension Bridge Park  im Norden von Vancouver erreicht. Der Park war sehr voll und die Eintrittspreise sind meiner Meinung nach viel zu hoch. Fast 40 kanadische Dollar, um sich eine Hängebrücke anzuschauen (auch wenn sie berühmt ist …), scheinen mir in jedem Fall etwas übertrieben.
Auf dem Rückweg habe ich einen kurzen Zwischenstopp an der malerischen Lions Bridge eingelegt. Die Brücke ist das Wahrzeichen der Stadt und verbindet Nord und Westvancouver.


Anschließend ging es weiter über den Seawall, an der Pazifikküste entlang, zurück in die Stadt. Ich kam nicht umhin noch die komplette Beach Avenue, abzufahren und anschließend noch einen Abstecher nach Chinatown zu machen. Nach fast fünf Stunden auf dem Fahrrad setzte ich mich mit einer riesigen Limonade für einen Moment an den Stadtstrand von Vancouver und ließ den durch und durch gelungenen Tag noch einmal Revue passieren. Vancouver bietet eigentlich alles was ich mir für einen perfekten Kurztrip wünsche, Meer, Natur und urbanes Stadtleben. Bevor ich mich auf den Rückweg ins Hotel machte, lief noch einige Meter durch den Pazifischen Ozean -zum ersten Mal in meinem Leben.


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