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Ein perfekter Tag in Rio de Janeiro

Sehenswürdigkeiten // Städtetrip // Südamerika

Gastautor / Reiseziele / 8. April 2016

Traumstadt Rio de Janeiro

(ein Gastbeitrag von Katrin Tochtermann)

 

Früh am Morgen: Der Tag beginnt am Strand!

Grüne Kokosnuss

Frühstück am Strand

Als die Sonne langsam über dem Meer emporsteigt und die Stadt in ein goldenes Licht taucht, erwachen auch ihre Bewohner, die ‚Cariocas‘. An den Stränden von Ipanema und an der Copacabana sind schon früh viele Leute auf dem Fahrrad, auf Inlineskates oder zu Fuß unterwegs. Man sieht die ersten Surfer im Wasser, Jogger, die die kilometerlange Promenade entlang laufen, oder Muskelprotze, die an Fitnessgeräten unter freiem Himmel trainieren, bevor es zur Arbeit geht. So etwas steckt an.

Nach Sonnenaufgang sollte man unbedingt einmal selbst am Strand entlang joggen oder zu einem kleinen Spaziergang aufbrechen und das rege Treiben beobachten. Nach einer kleiner Stärkung (besonders beliebt sind hier Acai, getoastete Sandwiches und dazu eine grüne Kokosnuss) an einem der vielen Stände, die sich in regelmäßigen Abständen auf der Strandpromenade befinden, geht es schon weiter.

 

Einem Sonnenuntergang am Zuckerhut zuzuschauen ist auch nach dem zehnten Mal noch ein magischer Moment.

Stopp 1: das Wahrzeichen von Rio

Wahrzeichen Rios

Chisto Redentor

Einen der besten Ausblicke über die Stadt hat man vom 710 m hohen Corcorvado Berg. Auf der Spitze befindet sich die weltbekannte Christus-Statue Chisto Redentor, das Wahrzeichen der Stadt. Seit 2007 wird es zu den neuen 7 Weltwundern gezählt. Am besten ist man dort so früh wie möglich. Der Blick über Rio de Janeiro ist vor allem morgens glasklar und man kann weit in die Ferne schauen. Außerdem sind noch nicht so viele Besucher dort, die Wartezeiten sind kurz und auf der Aussichtsplattform herrscht noch kein so großes Gedränge wie nachmittags. Doch egal zu welcher Tageszeit man kommt – die atemberaubende Aussicht macht jede Wartezeit wett. Von hier oben sieht man einfach die ganze Stadt, den Zuckerhut und das Maracanã Stadion, in dem die deutsche Fußballnationalmannschaft letzten Sommer den Weltmeistertitel gewann und Deutschland ein neues Sommermärchen bescherte.

 

 

 

 

Stopp 2: schöne Aussichten

Mirante Dona Marta

Schöner Weitblick

Auf dem Rückweg lohnt es sich noch einen kurzen Abstecher bei dem Aussichtspunkt ‚Mirante Dona Marta’ zu machen. Der Ausblick von hier ist ebenfalls sehr beeindruckend (und die Menschenmassen bleiben hier aus). Nach einem kurzen Fotostopp ist es dann Zeit für ein ausgedehntes Frühstück.

Stopp 3: Frühstück auf brasilianisch

Im ‚Parge Lage‘, einer historischen Villa, befindet sich eine Schule für bildende Künste. Im Innenhof des alten Gebäudes befindet sich ein Café, das eine vielseitige Karte hat und besonders für sein Frühstück bekannt ist. Hier kann man wunderbar sitzen und an einem klaren Tag bis zur Christus Statue sehen. Nach dem Frühstück sollte man es sich nicht nehmen lassen, im Park spazieren zu gehen. Die Flora und Fauna ist wirklich beeindruckend und es gibt viel zu entdecken. Man kommt an einer Tropfsteinhöhle vorbei, einem Turm, der aussieht als wäre er einem Märchen entsprungen, und einem kleinen See.

 

Stopp 4: beeindruckende Botanik

Santa Teresa

Künstlerviertel

Auch ein kurzer Abstecher zum nahegelegenen ‚Jardim Botânico’ lohnt sich. Hier kann man Pflanzen aus den verschiedensten Regionen Brasiliens bewundern.

Am Mittag: Kunst, Kultur und Kulinarik

Ganz in der Nähe befindet sich auch das charmante Künstlerviertel Santa Teresa. Es ist eines der wenigen Viertel, in dem die wunderschönen Kolonialbauten noch erhalten sind. Hier findet man viele tolle Museen, Ateliers, kleine Cafés und Restaurants. Zum Mittagessen sollte man einen Stopp im Restaurant ‚Aprazivel‘ einlegen. Hier gibt es super Essen, den Traumausblick über die Stadt bekommt man  gratis dazu.

 

 

 

 

Stopp 5: zurück in den Sand – Ipanema & Barra da Tijuca

Touristenstand

Bunte Vielfalt

Bei gutem Wetter sollte man auf jeden Fall nachmittags einen Strandbesuch einplanen. Das Leben in Rio spielt sich am Meer ab, nach getaner Arbeit entspannen die ‚Cariocas’ am liebsten bei einem Caipirinha, einem kühlen Bier oder einer Kokosnuss am Strand. Händler preisen ihre Waren an, man kann Strandtücher und Bikinis kaufen oder sich direkt am Strand einen Fleisch- oder Käsespieß grillen lassen. Die fröhliche und entspannte Atmosphäre, die hier herrscht, ist einfach unbeschreiblich. Die schönsten Strände sind übrigens Ipanema und Barra da Tijuca . Natürlich darf ein Besuch der Copacabana auch nicht fehlen. Etwas Vorsicht gilt hier bei Wertsachen: Man sollte sie nicht aus den Augen oder vielleicht am besten im Hotel lassen.

Alternative bei schlechtem Wetter: Museo do Amanha

Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich ein Besuch im Museum, besonders lohnenswert ist das neu eröffnete ‚Museo do Amanhã‘, das sich mit der Zukunft der Erde in den nächsten 50 Jahren beschäftigt.

 

Am Abend: Sundowner am Zuckerhut

Wandgemälde

Seilbahn als Kunstwerk

Zum Sonnenuntergang ist ein Besuch auf dem Zuckerhut ein Muss. Am besten fährt man nachmittags mit der Seilbahn hinauf und genießt die Aussicht. Von hier oben kann man beobachten, wie die Sonne langsam im Meer verschwindet und den Himmel in ein leuchtendes, kräftiges Rot taucht. Die Luft ist noch warm vom Tag und es geht eine leichte Brise. Ein Sonnenuntergang am Zuckerhut zuzuschauen ist auch nach dem zehnten Mal noch ein magischer Moment. Alternativ empfiehlt sich zum Sundowner die Bar URCA, im Viertel Urca, die bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt ist.

 Alternative: Ausblick vom Arpoador

Ein anderer Spot, um den Tag ausklingen zu lassen, ist von den Felsen des ‚Arpoador’ – zwischen Ipanema und der Copacabana gelegen.

 

 

 Stopp 6: Dinner in Ipanema oder belebte Restaurants in Leblon?

Dinner Time

Brasilianische Köstlichkeiten

Nach so einem ereignisreichen Tag ist man bestimmt sehr hungrig. Eine gute Auswahl an Restaurants befindet sich im Viertel Ipanema und in Leblon. Man findet natürlich die für Brasilien berühmten , aber auch viele internationale Restaurants. Ob Tapas, Sushi oder auch Italienisch – hier ist etwas für jeden Geschmack geboten.

 

 

 

 

 

 

 

Stopp 7: Party in Lapa

Strand

Perfekter Tag in Rio

Immer noch nicht müde? Dann auf ins Ausgehviertel Lapa. Dort reihen sich Bars und Clubs aneinander und es ist immer etwas los. Wer tanzen lernen möchte, sollte eine der Sambaschulen besuchen.

Stopp 8: k. o. ins Bett fallen

Eins ist sicher, am Ende des Tages fällt man müde, aber überglücklich ins Bett und will am liebsten wieder mit der Sonne aufstehen, um die Stadt in den vollsten Zügen zu genießen. Wenn das kein perfekter Tag ist!

 

 

 

 

 

 

Die fröhliche und entspannte Atmosphäre von Rio de Janeiro

 


 


 

Gastbeitrag von Katrin Tochtermann

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