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Cancun – eintauchen in die mystische Maya-Kultur

Amerika // Kultur

Chris Peters / Reiseziele / 9. Dezember 2015

Wenn es um Cancun geht, schwärmten Freunde und Kollegen von herrlichen Tauchrevieren und den einmalig schönen Stränden. Die Jüngeren erzählten meist begeistert von den legendären Spring Break-Partys. Ganze Komplettpakete kann man dorthin buchen. Gut, dass die Geschmäcker verschieden sind, denn Cancun im Südosten Mexikos hat noch so viel mehr zu bieten. Vor allem die wunderschönen Ruinenstädte der Mayas sind einen Besuch wert. Jede ist auf ihre Art ganz besonders. Und besonders beeindruckend.

Chichén Itzá

Die wohl bekannteste Ruinenstadt liegt etwa 180 Kilometer westlich von Cancun. In den meisten Hotels werden Tagestouren angeboten, so dass man sich nicht um die eigene Anreise kümmern muss. Praktisch! 12 Stunden kann so eine Tour durchaus dauern, oft sind aber Mittagessen und die Führung enthalten. Das lohnt sich dann, denn es ist wirklich spannend, von einem einheimischen Guide mehr über die Sehenswürdigkeiten zu erfahren. Chichén Itzá zum Beispiel war ein wirtschaftliches Zentrum. Das wohl bekannteste Gebäude ist die Pyramide des Kukulkán, der „Tempel der gefiederten Schlange”.

Im März und September zur Tag-und-Nacht-Gleiche entsteht dort ein einzigartiges Schattenspiel: Es sieht tatsächlich so aus, als ob eine Schlange sich die Treppen hinunter schlängeln würde.

Uxmal

Die Ruinenstadt Uxmal ist nach Chichén Itzá die wohl bekannteste Ansiedlung der Mayas auf der Yucatán-Halbinsel. Das Zentrum der Ausgrabungsstätte kann erkundet werden, darunter die „Pyramide des Zauberers“.
Allerdings lässt sich dieser Ausflug schlecht als Tagestrip planen, denn Uxmal liegt recht weit von Cancun entfernt. In der Nähe gibt es aber einige Hotels.
Oder man kombiniert diese Tour mit dem Besuch der Stadt Mérida. Das erfordert schon eine intensivere Planung und auch mehr Flexibilität, ist aber absolut lohnenswert.


Izamal

Diese nette Kleinstadt, in der man auch prima übernachten kann, wurde mit dem spanischen Touristenpreis „Pueblo Magico“ ausgezeichnet, was so viel bedeutet wie „magisches Dorf“. Und das ist es auch. Um das gelb-weiße Franziskaner-Kloster kann man jede Menge entdecken. Die Geschichte von Izamal ist eng mit der Eroberung Yucatáns durch die Spanier verbunden, die viele Maya-Heiligtümer zerstört haben. Archäologische Überreste können bis heute aber noch besichtigt werden.

Tulúm

Die präkolumbischen Maya-Ruinen von Tulúm liegen direkt am Meer. Sie gehören gerade wegen des schönen Ausblicks und eines traumhaften Strandes zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Yucatán Halbinsel. Von Cancun aus liegt Tulúm rund 130 Kilometer entfernt. Viele Hotels und Reiseanbieter organisieren geführte Touren dorthin. Es ist oft voll, aber eben auch einzigartig.

Kurz: Die faszinierenden Ruinenstädte sind eine Reise wert. Und etwas Zeit für ein Sonnenbad und einen leckeren Cocktail am Strand bleibt ja auch immer …


 


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