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Bangkoks Tempel

Sehenswürdigkeiten // Städtetrip // Thailand

Elisabeth Baum / Reiseziele / 22. Februar 2016

Bangkok hat neben seiner vergleichsweise jungen Skyline aus unzähligen Hochhäusern fast ebenso unzählige Tempelanlagen zu bieten. Über 400 „Wats“, also thailändische Tempel gibt es hier, zu denen Königspaläste ebenso zählen wie gewöhnliche Tempel oder buddhistische Zentren.

Königspalast mit Wat Phra Kaeo

Das Wahrzeichen von Thailands Hauptstadt ist der Königspalast mit seinen über 100 Gebäuden. Ein besonderes Kleinod innerhalb dieses gigantischen Gebäudeensembles ist der Tempel des Smaragd-Buddha „Wat Phra Kaeo“. Der Smaragd-Buddha ist die am meisten verehrte Buddhastatue in ganz Thailand!

Hinweis:
Kleiderordnung im Tempel

Wer in Bangkok Tempel besichtigen möchte, sollte auf angemessene Kleidung achten. Die Schultern müssen stets bedeckt sein. Spaghetti-Tops sind ein absolutes No-Go. Sie gelten als „unfein“. Männer sollten lange Hosen, Frauen Röcke bis mindestens über die Knie tragen. Die Flip Flops bitte im Koffer lassen. Geschlossene Schuhe sind beim Tempelbesuch gern gesehen. Lange Ärmel nicht hochkrempeln. Je nach Anlage werden diese „Regeln“ mal mehr mal weniger streng behandelt. Vor Ort hat man meist noch die Möglichkeit Kleidung auszuleihen.

So kommt man hin: Mit dem Expressboot einfach bis zur Haltestelle Tha Chang fahren.

Wat Pho

Ganze 46 Meter lang und 15 Meter hoch ist die Hauptattraktion dieses Tempels: der Liegende Buddha. Wenn man ihn bestaunen möchte, fährt man mit dem Expressboot bis zur Haltestelle Tha Tien, ganz in der Nähe des Königspalastes.

Neben dem Liegenden Buddha ist der Tempel außerdem berühmt für seine traditionelle Thai-Massage. Die richtige Massagetechnik wird in Kursen gelehrt. Wer lieber von anderen massiert wird, als selbst zu massieren, kann hier auch in den Genuss einer Thai-Massage kommen. Für 260 Baht, umgerechnet gerade einmal 6,50 € sollte man sich das nicht entgehen lassen.

Wat Arun

Der Wat Arun ist der „Tempel der Morgendämmerung“. Er liegt gegenüber des Königspalasts an der Expressboothaltestelle Tha Tien und gilt als das Wahrzeichen Bangkoks auf der anderen Seite des Chao Praya Ufers. Auf dem Tempelgelände befindet sich der Turm Phra Prang. Wer 80 Meter hinaufsteigt, wird mit einem grandiosen Blick auf den Chao Phraya belohnt.

Wat Saket

Eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen in Bangkok ist der Wat Saket. Auch er zählt mit zu den großen Attraktionen der Stadt. Im westlichen Teil des Tempelbezirks befindet sich ein 79 m hoher, künstlich aufgeschütteter Berg, der Golden Mountain. Der Aufstieg ist zwar in der Hitze etwas anstrengend, aber wenn man die 344 Stufen erklommen hat, kann man die Aussicht auf Bangkok umso mehr genießen. Ein weiteres Plus: Der Tempel liegt etwas abseits der üblichen Touristenrouten, sodass man hier ganz ruhige Momente der Einkehr erleben kann.

Die genannten Tempelanlagen sind die größten und bekanntesten Bangkoks. Daneben gibt es jede Menge kleinerer Tempel, die man besichtigen kann. Außerdem hat Bangkok noch sehr viel mehr zu bieten, sodass sich ein längerer Aufenthalt durchaus lohnt. Mehr dazu beim nächsten Mal!


จนแล้ว

(Bis dann)

 

 


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